{"id":472,"date":"2013-11-03T20:33:51","date_gmt":"2013-11-03T19:33:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vetorecords.de\/blog\/?p=472"},"modified":"2013-11-03T20:33:51","modified_gmt":"2013-11-03T19:33:51","slug":"quick-rewind-der-vetorecords-kurz-check","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vetorecords.com\/blog\/quick-rewind-der-vetorecords-kurz-check\/","title":{"rendered":"Quick Rewind: Der Vetorecords-Kurz-Check"},"content":{"rendered":"<p>Die Bl\u00e4tter an den B\u00e4umen f\u00e4rben sich bunt und die Supermarkt-Regale sind bereits seit Wochen mit Spekulatius, Lebkuchenherzen und Schoko-Weihnachtsm\u00e4nnern gef\u00fcllt. Es ist also allerh\u00f6chste Zeit, um mal wieder einen Blog-Eintrag abzusetzen. Zeit auch, um vielleicht einmal wieder eine Bestandsaufnahme zu machen, von dem, was sich musikalisch in den letzten Wochen und Monaten so getan hat. Darum hier jetzt mal ein kurzer Review-Abriss der f\u00fcr mich spannendsten Alben der letzten Wochen.<\/p>\n<p><strong>Travis \u2013 \u201eWhere You Stand\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Und pl\u00f6tzlich waren <a title=\"\u201cSing, Sing, Sing\u201d: So war\u2019s beim Travis-Konzert im Berliner Michelberger\" href=\"http:\/\/www.vetorecords.de\/blog\/travis-live-im-hotel-michelberger\/\">Travis<\/a> dieses Jahr wieder da. Wie ein alter Freund aus der Kindheit, der einem irgendwie im Ged\u00e4chtnis haften geblieben ist, obwohl der Kontakt doch in den letzten Jahren eher nur noch sp\u00e4rlich vorhanden war. Schlie\u00dflich sind seit dem letzten Tontr\u00e4ger der Band, <strong>\u201eOde To J. Smith\u201c<\/strong>, ganze f\u00fcnf Jahre ins Land gezogen. F\u00fcnf Jahre, in denen die einzelnen Band-Mitglieder ihre eigenen musikalischen Wege gegangen sind. Und f\u00fcnf Jahre, die vielleicht n\u00f6tig waren, um sich als Gruppe wieder frisch und unbedarft an ein neues Werk zu wagen. Und so klingen die Songs auf dem aktuellen Studioalbum <strong><em>Where You Stand<\/em><\/strong> inspiriert und frisch. Ein Pop-Album mit wunderbar leichten Melodien, vertr\u00e4umten Balladen und facettenreichen Arrangements. <strong>\u201eMoving\u201c<\/strong> d\u00fcrfte dabei jetzt schon mit Songs wie <strong>\u201eTurn\u201c<\/strong> oder <strong>\u201eWhy Does It Always Rain On Me?\u201c<\/strong> mit in die Geschichte der unvergesslichsten Travis-Songs eingehen. \u201eWhy did we wait so long\u201c, fragt Frontmann <strong>Fran Healy<\/strong> im Opener <strong>\u201eMother\u201c<\/strong>. Nun, weil lang ausgereifte Arbeit sich eben manchmal lohnt.\u00a0 Oder umgangssprachlich ausgedr\u00fcckt: Gut Ding will Weile haben. <strong><em>Where You Stand <\/em>ist<\/strong> ohne Frage das beste Werk der Schotten seit <strong><em>The Invisible Band<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/vtuZ_7Gkcrc\" frameborder=\"0\" width=\"640\" height=\"480\"><\/iframe><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Babyshambles \u2013 \u201eSequel To The Prequel\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Eigentlich hatte ich immer bef\u00fcrchtet, dass der gute <strong>Pete Doherty<\/strong> sich dem \u201eForever 27 Club\u201c anschlie\u00dfen w\u00fcrde.\u00a0 Diese kritische Zahl hat der Brite ja aber gl\u00fccklicherweise schon eine Weile hinter sich. Und sein Lebensstill soll hier auch gar nicht Thema sein, denn was bisweilen vergessen wird, zwischen den ganzen Skandalen und Drogenexzessen, ist, dass Mr. Doherty einfach ein verdammt guter Songschreiber ist. <strong><em>Sequel To The Prequel<\/em><\/strong> war ein Schnellschuss \u2013 in Produktion und Herausgabe. So als sollten die ganzen neuen kreativen Energien und Ideen schnell festgehalten werden bevor sie sich ins Nichts aufl\u00f6sen. Das Ergebnis ist genauso \u00fcberraschend wie es die Bekanntgabe war, dass die <a title=\"Zur Website der Band\" href=\"http:\/\/babyshambles.net\/\">Babyshambles<\/a> \u00fcberhaupt pl\u00f6tzlich wieder ein neuen Album auf den Markt werfen w\u00fcrden. Der Einfalls- und Facettenreichtum kennt keine Grenzen auf der neuen Platte \u2013 ob <strong>Beatles, The Clash, Sex Pistols,<\/strong> Folk oder Rock, Doherty zeigt, dass er fast alle dieser Genres auf seine ihm eigene Art und Weise zu interpretieren versteht. Das typische Doherty-Antistatement im Stile einer fast gelangweilten, n\u00f6ligen Gesangsstimme schwingt nat\u00fcrlich immer mit. Selbst in den schwelgerischsten Lovesongs wie <strong>\u201ePicture Me In A Hospital\u201c<\/strong> oder <strong>\u201eFarmer\u2019s Daughter\u201c<\/strong> kommt diese zum Tragen. Kraftvoll, energetisch und z\u00e4rtlich ist <strong><em>Sequel To The Prequel<\/em><\/strong> sicherlich Dohertys bestes Werk seit den glorreichen <strong>Libertines<\/strong>.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/fn2GIlDj2v8\" frameborder=\"0\" width=\"640\" height=\"480\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Okkervil River \u2013 \u201eThe Silver Gymnasium\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Zur\u00fcck in die Teenagerzeit und in die wohlbeh\u00fctete Heimatstadt \u2013 das sind die Aufh\u00e4nger f\u00fcr das 7. Studioalbum der US-Folk-Rocker <a title=\"Zur Website der Band\" href=\"http:\/\/okkervilriver.com\/\">Okkervil River<\/a>. Frontmann <strong>Will Sheff<\/strong> ist lyrisch nat\u00fcrlich viel zu begabt als das er uns platte, nostalgische \u201efr\u00fcher-war-alles-besser\u201c-Songs vorsetzen w\u00fcrde. \u201eShow me my best memory, it\u2019s probably super crappy\u201c, singt er daher in <strong>\u201ePink Slips\u201c<\/strong>. <strong><em>The Silver Gymnasium<\/em><\/strong> ist ein \u201eComing-of-Age\u201c-Album geworden. Es handelt vom Erwachsenwerden. Von \u00c4ngsten und Konflikten eines heranwachsenden jungen Mannes. Eines jungen Mannes namens Will Sheff, der in den 80er Jahren in einem kleinen Ort in New Hampshire aufgewachsen ist. Diese pers\u00f6nlichen Erinnerungen werden von sch\u00f6nem, warmem Indie-Rock ummantelt. Ein Album mit sehr viel Liebe zum Detail, auch was beispielsweise das wundersch\u00f6ne Artwork des Plattencovers angeht.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/GBtXZtO8vrs\" frameborder=\"0\" width=\"640\" height=\"480\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Cults \u2013 \u201eStatic\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Und noch weiter zur\u00fcck in die Vergangenheit geht es mit den <a title=\"Zur Website der Band\" href=\"http:\/\/cultscultscults.com\/us\/home\/\">Cults<\/a>. Nicht Song-thematisch, aber soundtechnisch. Retro-Pop at it\u2019s best reichte uns das New Yorker Pop-Duo um <strong>Brian Oblivion<\/strong> und <strong>Madeline Follin<\/strong> bereits auf ihrem Debut dar. Noch immer klingt uns die G\u00e4nsehaut-Ballade <strong>\u201eYou Know What I Mean\u201c<\/strong> in den Ohren. Auf <strong><em>Static<\/em><\/strong> bleiben die <strong>Cults<\/strong> diesem Sound treu \u2013 und das ist auch gut so. Honigs\u00fc\u00dfe, verspielte Melodien, aber auch punkige Elemente treffen auf <strong><em>Static<\/em><\/strong> aufeinander und bescheren uns einmal mehr ein sehr spannendes Album, bei dem man schon wie beim Erstling das Gef\u00fchl hat direkt in den 60er Jahren gelandet zu sein. Madeline Follins Stimme ber\u00fchrt und hallt auch noch nach dem Albumgenuss in den Geh\u00f6rg\u00e4ngen nach. Zum Gl\u00fcck scheinen die Cults also kein One-Album-Wonder zu bleiben.<strong><\/strong><\/p>\n<p><script type=\"text\/javascript\" src=\"http:\/\/static.clipfish.de\/js\/v3\/CFEmbed.js\"><\/script><iframe loading=\"lazy\" id=\"clipfishEmbed4002553\" style=\"width: 640px; height: 380px;\" name=\"Clipfish Embedded Video\" src=\"http:\/\/www.clipfish.de\/embed_video\/?vid=3963626&amp;as=0&amp;butcolor=12653610\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" width=\"640\" height=\"380\"><\/iframe><\/p>\n<div id=\"4002553_blc\" style=\"text-align: center; width: 640px;\"><a id=\"4002553_blv\" title=\"Cults\" href=\"http:\/\/www.clipfish.de\/musikvideos\/artist\/56615\/cults\/\" target=\"_blank\">Cults<\/a> | <a id=\"4002553_blh\" title=\"High Road-Video\" href=\"http:\/\/www.clipfish.de\/musikvideos\/video\/4002553\/cults-high-road\/\" target=\"_blank\">High Road<\/a><\/div>\n<p><script type=\"text\/javascript\">\/\/ <![CDATA[\n var player4002553 = new CFEmbedPlayer(4002553, 0);\n\/\/ ]]><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bl\u00e4tter an den B\u00e4umen f\u00e4rben sich bunt und die Supermarkt-Regale sind bereits seit Wochen mit Spekulatius, Lebkuchenherzen und Schoko-Weihnachtsm\u00e4nnern gef\u00fcllt. 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