{"id":609,"date":"2015-11-22T18:31:53","date_gmt":"2015-11-22T17:31:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vetorecords.de\/blog\/?p=609"},"modified":"2015-11-22T18:37:21","modified_gmt":"2015-11-22T17:37:21","slug":"sounds-like-s-bahn-berlin-in-fall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vetorecords.com\/blog\/sounds-like-s-bahn-berlin-in-fall\/","title":{"rendered":"Sounds like S-Bahn Berlin in Fall"},"content":{"rendered":"<p><em>14 Stationen. 5 Tage die Woche. Potsdam. Berlin. Griebnitzee. Nordbahnhof. S7. S1. Und dazwischen: M\u00fcde Gesichter, Smartphone-Getippe, aufgeschlagene Zeitungen, B\u00fccher, vorbeiziehende Landschaften, W\u00e4lder, Autobahnen, Sehensw\u00fcrdigkeiten, \u201eZur\u00fcckbleiben, bitte\u201c. Die Playlist dazu: Vertr\u00e4umt. Sehnsuchtsvoll. Melancholisch. Bittersweet. Von Bl\u00e4sern und Streichern und gro\u00dfen, tragenden Melodien durchzogen. Von Heimweh, gro\u00dfen Gef\u00fchlen und Getriebensein erz\u00e4hlend. Herbst-Stimmung. <\/em><\/p>\n<p><strong>Griebnitzsee:<\/strong> Karl Hyde: \u201eThe Boy With The Jigsaw Puzzle Fingers\u201c<\/p>\n<p>Start-Bahnhof. Ehemaliger Grenzbahnhof der DDR. Heute aufgrund des sich dort befindlichen Campus Babelsberg und des Hasso-Plattner-Instituts vor allem von zahlreichen Studentinnen und Studenten stark frequentiert. Au\u00dferdem: Ziemlich guter D\u00f6nerstand.<\/p>\n<p>Start-Musik: <strong>Karl Hyde<\/strong>, Frontmann des britischen Electro-Duos <strong>Underworld<\/strong>, und seiner ersten Single aus dem wundersch\u00f6nen, ruhigen 2013er Solo-Deb\u00fct <strong><em>Edgeland<\/em><\/strong>. Poetisch, melodi\u00f6s und ein wenig verfrickelt, zum Ende hin hymnenhaft und damit ein guter \u00dcbergang zur \u00dcberf\u00fchrung in die Hauptstadt.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/nqKYDQz8EJU\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Wannsee:<\/strong> Woodkid: \u201eBoat Song\u201c<\/p>\n<p>Berlin. Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Idyllisch am Wannsee gelegen und z\u00e4hlt landschaftlich gesehen sicher zu einem der sch\u00f6neren Bahnh\u00f6fe der Hauptstadt. Au\u00dferdem ist der \u201eKronprinzessinnenweg\u201c mit Abstand einer der besten Stra\u00dfennamen \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Titel stammt auch aus dem Jahr 2013, ebenso von einem Deb\u00fct. Auf <strong><em>The Golden Age <\/em><\/strong>befindet sich mit <strong>\u201eBoat Song\u201c<\/strong> des franz\u00f6sischen Regisseurs und Musikers Woodkid ein St\u00fcck, das vom Weggehen erz\u00e4hlt. Eine bevorstehende Reise, die Zweifel hinterl\u00e4sst (\u201ebut do we really have a choice?\u201c) und in einem fulminanten Bl\u00e4ser-Finale ihren Abschied findet (\u201ewe threw our hearts into the sea\/ forgot all of our memories\u201c).<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/kpvlbbcPLpU\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Nikolassee:<\/strong> Joy Division: \u201eAtmosphere\u201c<\/p>\n<p>Kleiner, niedlicher, ruhiger Bahnhof. Prachtvolles Empfangsgeb\u00e4ude. Gibt den Auftakt zur etwas l\u00e4ngeren Reise ohne Halt Richtung Station Grunewald vorbei an herrlichen Villen sowie dichten, in strahlend-buntes Herbstlaub getauchte W\u00e4lder auf der einen und der geschichtstr\u00e4chtigen Autobahn AVUS auf der anderen Seite. Eine Strecke, die wahrhaftig zum Gr\u00fcbeln und Tr\u00e4umen einl\u00e4dt. Besonders, wenn der Grunewald in den fr\u00fchen Morgenstunden verwunschen-m\u00e4rchenhaft von kriechenden Nebelschwaden umspielt wird.<\/p>\n<p>Anmut und Melancholie vereint und daher<strong>\u201eAtmosphere\u201c<\/strong> \u2013 f\u00fcr mich einer der besten Kompositionen <strong>Joy Divisions<\/strong>. D\u00fcster. Empfindsam. Fragil. Verletzlich. Attribute, wie sie im Grunde auf fast alle Joy-Division-Songs zutreffen, aber hier nochmal auf besonders emotionale Art geb\u00fcndelt werden. Traurig-sch\u00f6ne Synthie-Instrumentierung trifft auf <strong>Ian Curtis<\/strong> markant-d\u00fcstere Bass-Bariton-Stimme und findet Vollendung in depressiv-schwerm\u00fctigen Textpassagen. N\u00e4he. Distanz. Ambivalenz. Gib mir Freiraum, aber lass mich nicht endg\u00fcltig allein. Walk in silence. Don\u2019t walk away, in silence&#8230; .<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/1EdUjlawLJM\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Grunewald:<\/strong> The Velvet Underground &amp; Nico: \u201eI\u2019ll Be Your Mirror\u201c<\/p>\n<p>Geschichtstr\u00e4chtiger Bahnhof im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Zu Zeiten des Nationalsozialismus einer der Berliner Bahnh\u00f6fe, von dem aus Deportationsz\u00fcge mit deutschen Juden in osteurop\u00e4ische Ghettos starteten. Heute erinnern dort Mahnmale daran.<\/p>\n<p>Auf dem Friedhof Grunewald-Forst befindet sich au\u00dferdem die letzte Ruhest\u00e4tte von <strong>Nico<\/strong> alias Christa P\u00e4ffgen. Die wundersch\u00f6ne Frau mit den traurigen Augen und der dunklen Stimme. Andy Warhols Muse. Punk Chick. Und nat\u00fcrlich unverwechselbarer Bestandteil des Deb\u00fct-Albums von <strong>The Velvet Underground<\/strong>. Auch <strong>\u201eI\u2019ll Be Your Mirror\u201c<\/strong> befindet sich darauf. Ich mag die Message des Songs, dass wir jemanden in unserem Leben haben, der uns so sieht wie wir sind, uns versteht und uns das Gef\u00fchl gibt, dass am Ende alles irgendwie okay sein wird, selbst wenn es sich gerade nicht danach anf\u00fchlt. \u201eI&#8217;ll be the wind, the rain and the sunset. The light on your door to show that you&#8217;re home.\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YfhZwbMqbkE\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Westkreuz: <\/strong>The Augustines: \u201eWeary Eyes\u201c<\/p>\n<p>Als Turmbahnhof konstruierter Bahnhof, der einst vor allem zum schnellen Umsteigen in andere Bahnen konstruiert wurde. Hier treffen au\u00dferdem Ringbahn und Stadtbahn aufeinander.<\/p>\n<p>Einen Hauch von Aufbruchsstimmung verspr\u00fcht hingegen der Track <strong>\u201eWeary Eyes\u201c<\/strong> der New Yorker Indie-Rocker<strong> The Augustines<\/strong>, der von ihrem ebenso benannten 2014er Werk stammt. Kraftvoll, energetisch und herzerw\u00e4rmend. Ein Song, in dem man sich verlieren kann, w\u00e4hrend man das Gesicht an die k\u00fchle Fensterscheibe der Bahn schmiegt. Schl\u00fcsselzeile: \u201eWe laid on the roof, drank wine and we proved we could fix ourselves.\u201c Sch\u00f6n.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/1ZYRplWl5YI\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Charlottenburg:<\/strong> Cults: \u201eYou Know What I Mean\u201c<\/p>\n<p>Einer von 20 sogenannten Stammbahnh\u00f6fen der Berliner S-Bahn. Wurde 1882 einst als westlicher Endpunkt errichtet. Toller Ausblick auf leuchtend bunte H\u00e4userfassaden beim Blick aus dem S-Bahn-Fenster.<\/p>\n<p>Im Kontrast dazu das G\u00e4nsehaut erzeugende <strong>\u201eYou Know What I Mean\u201c<\/strong> des Indie-Pop-Duos <strong>Cults<\/strong>. Auf dem aus dem Jahr 2011 stammenden Deb\u00fct der Band zu finden. Ein tolles Album, das in seiner Gesamtheit klingt als w\u00e4re es ein paar Jahrzehnte eher produziert worden. Und \u201eYou Know What I Mean\u201c geht dahin, wo es weh tut, vor allem weil S\u00e4ngerin Madeline Follin soviel Verzweiflung in den Refrain bringt. \u201eI try so hard to be happy\u201c \u2013 wo ist mein Platz in dieser Welt und warum bin ich so oft nicht zufrieden mit dem, was ich habe, obwohl ich es sein sollte? Killer-Song.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/player.vimeo.com\/video\/36398918?color=ff0179&amp;title=0&amp;portrait=0\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/vimeo.com\/36398918\">CULTS &#8222;You Know What I Mean&#8220;<\/a> from <a href=\"https:\/\/vimeo.com\/isaiahseret\">Isaiah Seret<\/a> on <a href=\"https:\/\/vimeo.com\">Vimeo<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Savignyplatz:<\/strong> Fleet Foxes: \u201eYour Protector\u201c<\/p>\n<p>Ein von zahlreichen Gr\u00fcnfl\u00e4chen sowie Caf\u00e9s, Bars, Buchl\u00e4den und Restaurants umgebender S-Bahnhof. Charmant und belebt. Interessante Anekdote: Direkt am Platz existieren ausschlie\u00dflich Stra\u00dfen, die auf M\u00e4nnernamen zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/p>\n<p>Eine kraftvolle Sound-Wand und innerliche Traum-Bilderwelt, die zum bunt-belebten Savignyplatz passen, erschaffen die <strong>Fleet Foxes<\/strong> mit <strong>\u201eYour Protector\u201c<\/strong>. Ein Titel vom Erstlingswerk des Quintetts aus Seattle, das mich schon lange begleitet. Als ich das Album 2008 das erste Mal geh\u00f6rt habe las ich gerade \u201eBrennen muss Salem\u201c von Stephen King. Die Beschreibungen des Kleinstadtlebens rund um Salem\u2019s Lot und die Titel des Albums harmonierten perfekt miteinander, so dass ich beides nach wie vor verbinde. Und \u201eYour Protector\u201c in all seiner klanglichen Sch\u00f6nheit finde ich bis heute episch.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/dtVPJVxqcS8\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Zoologischer Garten:<\/strong> David Bowie \u2013 \u201eHeroes\u201c<\/p>\n<p>Einer der Hauptverkehrsknotenpunkte der Hauptstadt. Unmittelbar am Zoo gelegen. Bekam vor allem in den 70er und 80er Jahren auch aufgrund des Erscheinens von \u201eWir Kinder vom Bahnhof Zoo\u201c ein Image des sozialen Brennpunkts, welches ihm bis heute anhaftet.<\/p>\n<p>Ebenso verbindet man mit Buch und Film nach wie vor <strong>\u201eHeroes\u201c<\/strong>, einem 1977 erschienen St\u00fcck aus <strong>David Bowies<\/strong> <strong><em>Berlin-Triolgie<\/em><\/strong>. Christiane F. ist in dem Film ein Bowie-Fan, Bowie selbst kommt bei einem Konzertauftritt vor, der Soundtrack besteht aus Liedern der <em>Berlin-Trilogie<\/em>. \u201cHeroes\u201d unterlegt au\u00dferdem eine bedeutende Action-Szene im Film. Urspr\u00fcnglich handelt der Song von zwei Liebenden, die im Schatten der Berliner Mauer zueinanderfinden.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/mG6sXLQwlJU\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><br \/>\n<strong>Tiergarten:<\/strong> The Knife: \u201eMarble House\u201c<\/p>\n<p>Berlins goldene Mitte direkt an der Stra\u00dfe des 17. Juni. Wenn die Sonne im richtigen Winkel steht erstrahlt die Siegess\u00e4ule im g\u00fcldenen Morgenlicht.<\/p>\n<p>Das Kontrast-Programm dazu: D\u00fcstere Melodien und kryptische Lyrics des schwedischen Geschwister-Duos <strong>The Knife<\/strong>, die sich doch auch erhebend anf\u00fchlen. Der Text erz\u00e4hlt von totaler Hingabe und Zuwendung im <strong>\u201eMarble House\u201c<\/strong>. Zu finden ist das St\u00fcck auf dem 2006 erschienen Album <strong>\u201eSilent Shout\u201c<\/strong>.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/HtEE_voXndY\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><strong><br \/>\nBellevue:<\/strong> The National: \u201eAbout Today\u201c<\/p>\n<p>Befindet sich in der N\u00e4he des Schloss\u2019 Bellevue, dem Amtssitz des deutschen Bundespr\u00e4sidenten. Die komplette Anlage ist denkmalgesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Bei <strong>The National<\/strong>, einer meiner absoluten Lieblingsbands, ist es tats\u00e4chlich schwer sich f\u00fcr einen Song zu entscheiden. <strong>\u201eAbout Today\u201c<\/strong> reiht sich in diese Playlist jedoch am passendsten ein. Sp\u00e4rlich instrumentiert tr\u00e4gt S\u00e4nger <strong>Matt Berninger<\/strong> die Lyrics eher wie Verse eines Gedichts vor. Oder wie Gedanken-Fetzen aus traurigen Tagebucheintr\u00e4gen. Es geht um das schleichende Ende einer Beziehung. Der Protagonist wei\u00df bereits, dass der Abschied unvermeidbar ist (\u201eYou just close your eyes, and I just watch you, slip away\u201c), f\u00fcrchtet sich jedoch davor sich der Wahrheit zu stellen. Gibt es eigentlich eine Art Fundb\u00fcro f\u00fcr verloren gegangene Gef\u00fchle?<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Ef1nJWtkprU\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Hauptbahnhof:<\/strong> Beach House: \u201eMyth\u201c<\/p>\n<p>Ehemaliger Lehrter Bahnhof. Heute Berlins wichtigster Personenverkehrsbahnhof. Zugleich gr\u00f6\u00dfter Turmbahnhof Europas.<\/p>\n<p>Dream Pop am Hauptbahnhof vom US-amerikanisch-franz\u00f6sischen Duo<strong> Beach House<\/strong>. <strong>\u201eMyth\u201c<\/strong> verzaubert, bet\u00f6rt und l\u00e4sst dich happy sad zur\u00fcck. Es geht ums Weiterziehen, Weitermachen und darum das, was in der Vergangenheit liegt, hinter uns zu lassen. Aufbruchsstimmung.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/FuvWc3ToDHg\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Friedrichstra\u00dfe:<\/strong> The Notwist: \u201eConsequence\u201c<\/p>\n<p>Lieblingsbahnhof. Direkt an der Spree. Zur Zeit der deutschen Teilung war der Bahnhof Friedrichstra\u00dfe eine der wichtigsten Grenz\u00fcbergangsstellen zwischen Ost- und West-Berlin.<\/p>\n<p>&#8222;You&#8217;re the colour, you&#8217;re the movement and the spin&#8230;&#8220; &#8211; wundersch\u00f6ne Eingangs-Worte eines Liebenden an seine Angebetete. Geschrieben und vertont durch <strong>The Notwist<\/strong>. Jedes Mal, wenn der Liebende seine Traumfrau sieht, hinterl\u00e4sst sie ihn paralysiert. Aber offensichtlich hat er nicht den Hauch einer Chance, denn hey, wir sind hier weder in einer Hollywood-Schnulze noch in einem Happy Go Lucky Pop-Song. Am Ende steht also symptomatisch die Zeile \u201efail with consequence, lose with eloquence and smile\u201c. Kitschig? Ja! Romantisch? Defintiv! Und einer dieser Songs, den man im Hintergrund h\u00f6ren m\u00f6chte, wann immer etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches im eigenen Leben geschieht. <strong>&#8222;Consequence&#8220;<\/strong> ist im Jahr 2002 auf dem Tontr\u00e4ger <strong><em>Neon Golden <\/em><\/strong>erschienen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/yXX42Wv7dWI\" width=\"640\" height=\"360\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14 Stationen. 5 Tage die Woche. Potsdam. Berlin. Griebnitzee. Nordbahnhof. S7. S1. Und dazwischen: M\u00fcde Gesichter, Smartphone-Getippe, aufgeschlagene Zeitungen, B\u00fccher, vorbeiziehende Landschaften, W\u00e4lder, Autobahnen, Sehensw\u00fcrdigkeiten, \u201eZur\u00fcckbleiben, bitte\u201c. Die Playlist dazu: Vertr\u00e4umt. Sehnsuchtsvoll. Melancholisch. Bittersweet. 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